Angebot Brandschutzberatung

Publiziert: 5. November 2026

Wir alle erinnern uns mit Schrecken an den 1. Januar 2026, als die Ausmasse der Brandkatastrophe in Crans-Montana immer deutlicher und medial aufbereitet wurden. Das Leid der betroffenen Familien ist unermesslich. So etwas darf nicht passieren.

 

Auch den Geschäftsführenden Ausschuss der Schweizerischen Pfadistiftung beschäftigt das Thema, was uns veranlasst, euch für euer Pfadiheim ein Angebot zu unterbreiten. Wir wollen uns nicht vorstellen, dass ein Pfadiheim brennt und Menschen darin zu Schaden kommen, weil Brandschutzmassnahmen ungenügend waren.

 

Die Pfadistiftung lädt euch deshalb ein, für euer Pfadiheim durch Fachleute eine Brandschutzberatung durchführen zu lassen und diese zu finanzieren. Wir legen euch gerne einen Muster-Auftragsbeschrieb bei, der die wichtigen Fragen beinhaltet.

 

Adressen von möglichen Brandschutzplanungsbüros findet ihr z.B. hier: Brandschutzplanungsbüros.

Es sind viele im Kanton Bern, aber auch solche aus anderen Kantonen aufgeführt.

 

Lasst euch bitte zunächst eine Offerte machen und schickt uns diese an info@pfadistiftung.ch. Sobald wir euch das OK dafür gegeben haben, könnt ihr den Auftrag erteilen und uns anschliessend die Rechnung zur direkten Bezahlung schicken.

 

Sollte sich bei eurem Pfadiheim zeigen, dass ihr Massnahmen ergreifen solltet, könnt ihr über Gesuch einreichen ein Gesuch einreichen zur finanziellen Unterstützung.

 

Wir hoffen, mit dieser Aktion dazu beizutragen, dass Pfadiheime in der Schweiz sicherer werden. Bei Fragen wendet euch bitte an die Geschäftsstelle unter 044 350 48 38.

 

 

Dokumente

 

 

Förder- und Ausschlusskriterien

Die Schweizerische Pfadistiftung unterstützt die Pfadi in der Schweiz auf allen Ebenen. Auf Gesuch hin richtet sie Beiträge aus an Projekte von lokalen Abteilungen, Corps, Regionen, Kantonalverbänden und der PBS, welche über die alltägliche Pfadiarbeit hinausgehen und die eigenen finanziellen Möglichkeiten der Einheit übersteigen. Die Pfadistiftung kann auch Beiträge an die Sanierung und Neubauten von Pfadiheimen leisten. Jedes Gesuch wird sorgfältig geprüft. Die Höhe des Unterstützungsbeitrags ist abhängig von der Bedeutung, der Originalität und der Grösse eines Projekts.

 

Gefördert werden Projekte wie:

  • Auslandlager allgemein
  • Auslandlager mit speziellen Unternehmungen mit ausländischen Pfadi
  • Auslandlager in Verbindung mit einem Entwicklungshilfe-Projekt
  • Auslandlager verbunden mit der Teilnahme einer Abteilung oder Gruppe an einem internationalen Lager
  • Grössere Lager von Korps, Regionen oder Kantonalverbänden in der Schweiz
  • Spezielle Jubiläumsanlässe mit Ausstrahlung über die Abteilung hinaus, insbesondere in Verbindung mit einer Werbeaktion und/oder grosser Öffentlichkeitsarbeit oder der Herausgabe eines Jubiläumsbuchs etc.
  • Aktivitäten zur Mitgliederwerbung
  • Der Aufbau von neuen Abteilungen
  • Spezielle Ausbildungskurse mit belegbarem Mehraufwand
  • Pfadi Folk Fest und vergleichbare Anlässe
  • Spezielle Publikationen wie z.B. Matur-, Bachelor- oder Masterarbeit zur Pfadi

 

Gefördert werden Vorhaben im Bereich Pfadiheime wie:

  • Neubauten
  • Notwendige Sanierungen
  • Ökologische Vorhaben (z.B. Ersatz einer Ölheizung durch eine Heizung mit erneuerbarer Energie
  • Umgebungsarbeiten, bevorzugt mit Verbesserung der ökologischen Situation
 

Nicht unterstützt werden:

  • Privatpersonen
  • «normale» Lager von Gruppen und Abteilungen in der Schweiz
  • Jubiläumsanlässe, die den Förderkriterien nicht entsprechen
  • «normale» Ausbildungskurse
  • Gesuche von Pfadi und Pfadi-Gruppen aus dem Ausland
  • Anschaffung von Zelten und anderer Ausrüstung
  • Jubiläumsgeschenke
 

Ein Anspruch auf Unterstützung besteht nicht. Die Schweizerische Pfadistiftung ist unabhängig und frei in der Entscheidung.

Der Stiftungsrat

Präsidentin

  • Maja Riniker, Nationalrätin, Suhr

 

Vorsitzender des Geschäftsführenden Ausschusses

  • Claudio Burkhard*, Physiker, Lenzburg

 

Mitglieder

  • Hans Rudolf Bachmann, lic. rer. pol., Unternehmensberater, Basel (Ehrenpräsident)
  • Bettina Beck*, Dr. iur., Rechtsanwältin, Bern
  • Katja Christ, Rechtsanwältin, Nationalrätin, Riehen
  • Christophe Darbellay, Staatsrat VS, Martigny- Combe
  • Linda De Ventura, Nationalrätin, Schaffhausen
  • Alex Farinelli, SSIC TI, Nationalrat, Comano
  • Leo Gärtner, Dipl. Ing. ETH, Basel
  • Maya Graf, Biobäuerin, Ständerätin, Sissach
  • Jonas Grossniklaus*, Leiter Kommunikation, Basel
  • Willi Haag, alt Regierungsrat, St. Gallen
  • Ariane Hanser-Müller*, Projektleiterin, Delémont
  • David Jenny, Dr. iur., Advokat, Grossrat, Basel
  • Valérie Piller Carrard, Nationalrätin, Cheyres
  • Bruno Lötscher*, lic. iur., alt Zivilgerichtspräsident, Grossrat, Basel
  • Beat Rieder, Rechtsanwalt, Ständerat, Wiler (Lötschen)
  • Thomas Rutishauser*, Geschäftsführer, Liestal
  • Franziska Ryser, Nationalrätin, St. Gallen
  • Claude Scharowski*, Finanzexperte, Basel
  • Thomas Staehelin, Dr. iur., Advokat, Basel
  • Michael Stähli, Regierungsrat, Lachen
  • Christine Stämpfli-Althaus*, Lehrerin, Oberwil BL
  • Rolf Steiner*, Dr. sc. nat., alt Kantonsrat, Dietikon

 

* Mitglied des Geschäftsführenden Ausschusses